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Projekte

Multi_NRW: Wirksamkeit von scaling up Maßnahmen der personalen und materialen Strategie

Aus theoretischer Perspektive werden Fortbildungen durch Multiplikator*innen in Kombination mit hochwertigem Unterrichtsmaterial als sinnvolle Maßnahme zur Verbreitung von Unterrichtsreformen beschrieben. Aus empirischer Perspektive liegen bislang wenige belastbare Erkenntnisse zu Wirkungen von Fortbildungen durch Multiplikator*innen auf unterschiedlichen Ebenen vor. Für eine Studie zu diesen Fragen bietet sich der Kontext der Implementation des Themenbereichs Frühe mathematische Bildung in der Ausbildung frühpädagogischer Fachpersonen an: Der Bedarf an Fortbildungen für Fachschullehrkräfte zu diesem Thema ist bundesweit groß und Wirksamkeitsforschung zu scaling up Maßnahmen auf verschiedenen Ebenen der Kaskaden­modelle demnach besonders relevant. Ziel der geplanten Studie ist daher die Untersuchung der Wirksamkeit der Fortbildungsreihe EmMa-Fachschule gestaltet durch Multiplikator*innen in Kombination mit der Bereitstellung von hochwertigem Unterrichtsmaterial im Vergleich zur ausschließlichen Bereitstellung des Unterrichtsmaterials. Dabei werden in dem Projekt zwei Ebenen in den Blick genommen: Effekte auf die mathematikdidaktische Kompetenzentwicklung der fortgebildeten Fachschullehrkräfte (Fortbildungsebene) sowie auf die Kompetenzentwicklung der Fachschüler*innen (Unterrichtsebene).

Gefördert durch das IPN Kiel, Projektmitarbeiter: Alix Richter

LuPE+: Evaluation des Projekts LuPE – Lehr- und Praxismaterialien für die Erzieherinnenausbildung

Für die Ausbildung von angehenden Erzieher*innen an der Fachschule ergibt sich ein Bedarf an fachlich fundierten Unterrichtskonzepten und -materialien zum Thema Frühe mathematische Bildung. Zu diesem Zweck wurden am Deutschen Jugendinstitut das Projekt LuPE initiiert und ein Unterrichtskonzept mit dem Schwerpunkt auf der Gestaltung alltagsintegrierter mathematischer Bildungsprozesse in der Kindertagesstätte entwickelt (LuPE-M). Ziel des Projekts LuPEist die Evaluation dieses Unterrichtskonzeptes. Zu diesem Zweck wird eine quantitative Wirksamkeitsstudie auf der Ebene der Fachschüler*innen in einem quasi-experimentellen Design sowie eine qualitative Interviewstudie auf der Ebene der Fachschullehrkräfte durchgeführt. Fokus der quantitativen Studie ist die mathematikbezogene Kompetenzentwicklung der Fachschüler*innen, Fokus der qualitativen Studie sind Akzeptanz, Einsatz und Wirkungsmechanismen des LuPE-Konzepts.

Gefördert durch die Deutsche Telekom Stiftung, Projektmitarbeiterin: Theresa Schopferer

MaCo - Mathe aufholen nach Corona

Im Projekt „Mathe aufholen nach Corona“ werden Fortbildungsbausteine entwickelt und für die Diagnose und Förderung zu arithemtischen Basiskompetenzen disseminiert. Das angebotene Material für je dreistündige Fortbildungen unterstützt Lehrkräfte dabei, zu erkennen, wo bei Schülerinnen und Schülern der größte Hilfsbedarf liegt, worauf es beim Fördern am meisten ankommt, wie zielgerichtet gefördert werden kann und wo entsprechende Materialien und Hilfestellungen zu finden sind.

In der Qualifizierung zu „Mathe aufholen nach Corona“ für Multiplikator*innen werden die Hintergründe und Handhabung der Fortbildungsmaterialien zur Diagnose und Förderung erläutert. Zudem wird erarbeitet, wie die Veranstaltungen entweder selbst angeboten oder in die eigenen Fortbildungen integriert werden können: Welche Aktivitäten werden warum in den Fortbildungen eingesetzt? Welches Wissen bringen Lehrkräfte typischerweise mit und wie gehe ich darauf ein?

Gefördert vom Ministerium für Bildung Sachsen-Anhalt, weitere Infos unter https://maco.dzlm.de

MaWiss: Struktur des fachmathematischen Wissens frühpädagogischer Fachpersonen

In dem Projekt MaWiss wird die Operationalisierung des mathematischen Fachwissens frühpädagogischer Fachpersonen sowie die Zusammenhänge unterschiedlicher Operationalisierungen zu der Fähigkeit zur situativen Bebachtung und Wahrnehmung frühpädagogischer Fachkräfte untersucht. Dazu wurden aufbauend auf ein Systematic Review zum fachlichen Wissen frühpädagogischer Fachkräfte zwei parallelisierte Testinstrumente entwickelt, die unterschiedliche Operationalisierungen fachlichen Wissens berücksichtigten. 

Gefördert von der Deutschen Telekom Stiftung im Rahmen des Fellowship MINT

BegriV: Entwicklung des Begriffsverständnisses vom Viereck in der Grundschule

Um Begriffsbildungsprozesse aus empirischer Sicht detaillierter entlang der jeweils vorherrschenden individuellen Vorstellungen und Definitionen zu beschreiben, fehlen insbesondere Studien in der Grundschule, die alle vier Klassenstufen betrachten und dabei differenzierte Erkenntnisse zu den verschiedenen theoretischen Indikatoren des Begriffsverständnisses liefern. In einem ersten Schritt gehen wir in dem Projekt BegriV der Frage nach, welches Verständnis der Begriffe Viereck, Rechteck und Quadrat Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 1, 2, 3 und 4 zeigen. Dazu wurde eine Quasi-Längsschnittstudie mit N=456 Grundschulkindern (ca. 100 pro Jahrgangsstufe) durchgeführt.

In Kooperation mit Dr. Elisabeth Unterhauser und Prof. Dr. Hedwig Gasteiger, Universität Osnabrück

Strukturen im Blick – Muster- und Strukturerkennung von Grundschüler*innen mit Eye Tracking erforschen

In diesem Projekt untersuche ich das Potenzial der Nutzung von Eye Tracking zur Erfassung der Muster- und Strukturerkennungsprozesse von Kindern mit mathematischen Begabungen – und daran anschließend auch von Kindern mit Schwierigkeiten im Mathematikunterricht am Ende der Grundschulzeit. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, welche Muster- und Strukturerkennungsprozesse sich aus Eye Tracking Daten rekonstruieren lassen und inwieweit sich diese mit den verbalen Beschreibungen der Schüler*innen decken. 

In Kooperation mit Dr. Dinah Reuter, Pädagogische Hochschule Freiburg

The University for the Information Society